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• Der Info-Blog zum Thema Handy, Smartphone und Telekommunikation mit vielen Tipps & Tricks
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03.04.2008 >>> Fabrikverkauf.com - da krieg ich nen Hals... |
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Immer wieder hört und liest man von Abzockerfirmen im Internet, die für eine geringe Dienstleistung, Ahnenliste oder unvollständige Adressliste einen horrenden Betrag von bis zu 100 Euro verlangen. Die oftmals gut aufgemachten Seiten gleichen anderen kostenlosen Angeboten teilweise sehr. Informationen über die Preise sind meistens gut bis sehr gut versteckt, so dass man schnell in die Kostenfalle getappt ist.
Nach Ablauf der Widerrufsfrist erhält man dann eine Rechnung, weigert man sich diese zu bezahlen, hagelt es meistens Mahnungen und Drohungen über bevorstehende Schufa-Einträge und Pfändungen.
Nachfolgend lesen Sie, was uns mit einer Firma names Fabrikverkauf.com passiert ist...
Gestern abend erhielten wir eine Mail von Herrn K.S., der auf der Suche nach günstigen Möbeln auf der Webseite von Fabrikverkauf.com gelandet war. Nach (leider vorschneller) Eingabe seiner Daten und setzen eines unscheinbaren Hakens hatte er somit einen Vertrag geschlossen über eine Adressliste mit günstigen Bezugsquellen zum Thema Fabrikverkauf (ob dieser Vertrag gültig ist, kann auf Grund einer scheinbar (!) fehlenden schriftlich zugestellten Widerrufsbelehrung - zumindest per Mail - allerdings angezweifelt werden, in diesem Fall ist die Widerrufsfrist nämlich viel länger).
Die Liste bestand nach Aussage des Kunden aus einer mehr oder weniger lieblos zusammengestellten Adressliste mit zudem noch teilweise unvollständigen Daten. Insgesamt fanden sich auf der Liste wohl nur ca. 150 Einträge aus allen Bereichen, aus dem speziell gesuchten Möbelbereich fast gar keine.
Was nun folgt, können Sie sich sicherlich denken. Herr S. erhielt nach vier Wochen eine Rechnung über den Betrag von 59,95 Euro ohne Wissen, einen Vertrag abgeschlossen zu haben. Aus dem Vertrag wollte man ihn selbstverständlich nicht lassen.
Das dies tagtäglich so passiert, können Sie über Google schnell nach verfolgen, selbst prominenten Personen wie z.B. Wolfgang Back vom CC2 ist so etwas schon passiert (hier nachzulesen).
Herr S. schrieb daraufhin eine Mail an alle (?) eingetragenen Firmen mit Kontakt-Mailadresse, auch wir erfuhren erst hierdurch, dass wir dort eingetragen sind.
Auf der Liste der CC-Mailadressen befanden sich zum großen Teil alle großen Autohersteller und Katalogversender.
Mal abgesehen davon, dass sich mir nicht erschließt, was wir auf einer Liste mit Fabrikverkäufen zu suchen haben (wir sind ein reiner Versandhandel und haben gar keine Fabrik), stellen wir hiermit ausdrücklich fest, dass wir der Verwendung unserer Adresse in diesem Zusammenhang nie zugestimmt haben und auch niemals zustimmen würden.
Ob Fabrikverkauf.com hier Betrug oder Abzocke begeht, indem Sie Adressen scheinbar (zumindest in unserem Fall) ohne Genehmigung verkauft, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Zudem frage ich mich persönlich, ob man dort wirklich glaubt, dass die Besucher der Seite nicht in der Lage sind herauszufinden, dass z.B. ein großer Autohersteller Autos verkauft, oder ein Katalogversender doch wahrhaftig Ware versendet ?
Wie auch immer : Da mir zur Zeit noch weitere Daten fehlen, werde ich mich auch nicht mehr weiter äußern.
Wir haben jedenfalls eine Mail an Fabrikverkauf.com geschrieben und eine Frist zur Löschung unserer Daten gesetzt. Zudem werden wir die Möglichkeit fordern, diese Löschung zu überprüfen - und einen Account dort werde ich mit Sicherheit nicht einrichten !
Mit einer solchen Firma wollen wir auf keinen Fall in Verbindung gebracht werden !
Wer mag, kann sich die Webseite von Fabrikverkauf.com gerne mal ansehen, aber klicken Sie nur, wenn Sie wissen was Sie tun... ;-)
Einen Direktlink zu Fabrikverkauf.com werde ich nicht setzen, da dies diesen Adressverkäufer nur unnötig in den Suchmaschinen stärken würde, aber folgender Google-Link zu Fabrikverkauf.com hilft Ihnen, die Seite relativ schnell zu finden.
Mein Tipp : Die Seite ist nicht besonders gut gelistet, falls Sie diese nicht finden, lohnt es sich vielleicht, einen Blick auf die erkauften Anzeigen zu werfen, der Domainname ist dort auch aufgeführt und die Seite von dort aus leichter zu erreichen...
Wir werden hier weiter von der Reaktion von Fabrikverkauf.com berichten, hoffentlich auch positives im Fall von Herrn S.
Andere, zu Unrecht eingetragene Firmen bitten wir, Kontakt mit uns aufzunehmen.
Falls Sie ähnliche Probleme wie Herr S. plagen, sollten Sie sich mal folgende Seite mit Lösungsvorschlägen ansehen : Internetfallen: Rechnung, Mahnung, Mahnbescheid, Inkassobrief
Wir möchten Sie in diesem Fall noch um Ihre Unterstützung bitten, ein Klick auf den Yigg-Button dauert weniger als eine Sekunde und hilft uns sehr, diese Klarstellung publik zu machen und vielleicht den ein oder anderen vor einer unerwarteten Rechnung zu bewahren - vielen Dank...
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